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von | Dez 2, 2017

Wie du dein (Home)Office in dein Branding einbeziehst

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Lysann Werner

FINE ART ambience & interior design

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Wie du dein (Home)Office in dein Branding einbeziehst

Die Antwort auf die Frage, wie du dein Branding auch in deinem (Home)Office erlebbar machen kannst, ist so einzigartig wie dein Business und du selbst.

In jedem Fall aber ist dein Office, so klein oder groß es auch sein mag, die räumliche Basis, der Anker, der physische Rahmen für dein Business.

Wenn du dir wünschst, dass deine Räume das gleiche Gefühl ausstrahlen wie das, das du mit deinem Unternehmen in die Welt bringen möchtest, dann gibt es zwei Ebenen zu betrachten.

Einerseits, und dies ist idealerweise immer der Anfang, die innere Ebene und mit ihr die Frage, wie du dich selbst in deinem Office fühlen möchtest und was du brauchst, um dich wohl und genährt zu fühlen. Nur so wiederum kannst du dein Business nähren, denn es braucht deine Energie und deine Freude, damit es wachsen und gedeihen kann. Auf der äußeren Ebene andererseits geht es darum, wie sich deine Kunden fühlen (sollen), wenn sie in den Räumen deines Unternehmens zu Gast sind.

Und erst nachdem diese beiden Fragen ihre Antworten gefunden haben, geht es an die Einrichtung. Sie ist letztlich nichts weiter als der physischer Ausdruck der inneren und der äußeren Ebene.

 

#1 Die Verbindung zwischen dir und deinem Business

Du bist die wichtigste Person in deinem Business. Daher mache als allererstes dein Office, deinen Arbeitsplatz zu einem richtig schönen Ort, der dich inspiriert, dir Freude schenkt und an dem du wirklich herzensgerne bist. Auf diese Weise unterstützt dich dein Raum, wann immer du dort bist und an welchen Aufgaben und Projekten du auch immer arbeitest. Alles, was du in einer solchen Atmosphäre erschaffst, trägt ebenfalls diese freudvolle und positive Energie in sich. Und mit jedem deiner Projekte fließt sie hinaus zu deinen Kunden und von dort weiter in die Welt. Auf diese Weise wirkt deine Dienstleistung, dein Service, dein Produkt auch auf einer tieferen Ebene.

Sei es dir von Herzen wert, den allerschönsten Arbeitsplatz zu haben, der gerade möglich ist und schaffe dir einen Raum, in dem sich deine Muse und deine Inspiration willkommen fühlen, sodass sie liebend gern immer wieder vorbeikommen, dich küssen und beflügeln.

 

#2 Die Verbindung zwischen deinem Business und deinen kunden

Diese Ebene ist besonders wichtig, wenn du Kunden und Geschäftspartner in deinen Räumen empfängst. Ändere von Zeit zu Zeit die Perspektive und betritt dein Office mit den Augen deiner Gäste. Zuerst jedoch frage die Geschäftsinhaberin in dir, welche Atmosphäre sie sich für die Meetings wünscht. Wie möchte sie, dass sich ihre Kunden fühlen? Wenn du magst, dann mach dir ein paar Notizen dazu.

Dann wechsle die Perspektive und stell dir vor, du seist deine eigene Kundin. Am besten machst du das ganz physisch und zwar mit allem drum und dran. Also so richtig mit Jacke, Tasche und so weiter. Dabei beginnst du schon mit den letzten Metern vor deinem Office und gehst von dort auf deine Räumlichkeiten zu und durch deine Tür hindurch. Bewege dich als wärst du tatsächlich in deinen eigenen Räumen zu Gast und beobachte, wie du dich fühlst. Richte ein besonderes Augenmerk auf den Platz, an dem die Besprechungen stattfinden. Wie fühlst du dich da? Kommst du gut und leicht auf den Sitzplatz? Kannst du ohne Anstrengung bequem und gleichzeitig aufrecht sitzen? Was ist in deinem Blickfeld? Und dann gleichst du deine Beobachtungen mit deinen Notizen ab und nimmst, wenn nötig entsprechende Änderungen vor.

 

#3 Die Gestaltung deiner Räume

Deine Brandfarben

Wahrscheinlich hast du bereits ein Moodboard für dein Branding entwickelt und auf ihm das Gefühl eingefangen, das dein Unternehmen ausstrahlen möchte. An ihm kannst dich auch bei der Gestaltung deines (Home)Offices ganz wunderbar orientieren. Lass deine Markenfarben auch in deinen Räumen auftauchen. So stellst du sicher, dass es sich in den Look und vor allem in den Mood deiner Marke einfügt und alles ein stimmiges Ganzes ergibt, an dem man dich immer wieder und auf allen Ebenen erkennen kann.

Es gibt herrlich viele Möglichkeiten, deine Farben und Materialien einzusetzen. Sie reichen von kompletten Räumen über einzelne Wände bis hin zu hübschen Accessoires und feinen Details. Dabei kannst du auch gut mit helleren und dunkleren Nuancen des gleichen Farbtons spielen, was Abwechslung schafft und gleichzeitig sehr edel wirkt. Und dennoch auch hier gilt: setze deine Farben nicht überall auf einmal ein! Das kann sehr schnell zu viel sein, sodass der ganze Zauber leider sofort wieder verfliegt.

 

Die Kraft der feinen Akzente

Meist sind es die kleinen Gesten und Details, die eine große Wirkung haben und die den Dingen das gewisse Etwas verleihen. Sie sind wie die Extraportion Liebe, die du dir, deinem Raum, deinem Business und deinen Kunden angedeihen lässt. Das extra Quäntchen Wertschätzung, das mitten ins Herz deiner Kunden trifft. Und in deines auch.

Ergänze zu deinen Brandfarben noch einen Metallton. Gold, Silber und Kupfer mit all ihren unterschiedlichen Schattierungen stehen hier zur Auswahl. Wenn du schon einen Metallton dabei hast, dann: wunderbarst. Falls noch nicht, so könntest du das nachholen und denjenigen Ton hinzufügen, der die Botschaft deiner Marke am besten unterstützt. Ob du eher zu matten oder glänzenden Oberflächen greifst, hängt von deinen Vorlieben ab. Natürlich kannst du auch beides, also matt und glänzend, gleichzeitig in einem Raum einsetzen, aber bleib beim gleichen Metallton. Das verleiht deinem Raum Stil und Eleganz.

Setze auch hier auf eher Akzente. Das könnte der hübsche goldene Drahtkorb für deine Zeitschriften und Unterlagen sein, die goldenen Büroklammern, die kleine goldene Schale auf deinem Schreib- oder dem Besprechungstisch oder auch der matt goldene Kaffeelöffel, den du deiner Kundin zu ihrem Espresso reichst.

 

Auf Augenhöhe

Was im übertragen Sinne selbstverständlich ist, sollte es auch im wahrsten Wortsinn sein! Auf Augenhöhe ist so viel leichter, sich auch im Business von Herz zu Herz zu begegnen. Darum schenke deinen Meetingbereich besondere Aufmerksamkeit. Wähle gleiche oder zumindest gleichwertige Sitzgelegenheiten für dich und deine Kunden.Vermeide dabei, wenn irgendwie möglich, große Unterschiede in der Sitzhöhe und/oder im Sitzkomfort. Sind sie vorhanden, dann registriert dies das Unterbewusstsein sofort und derjenige von euch, die das Möbel mit dem geringeren Komfort gewählt hat, wird sich allein schon deshalb, ohne dass es ihm wirklich bewusst ist, etwas unwohler fühlen. Und er wird (ebenfalls unbewusst) einen Teil seiner Kraft dafür wenden, den Unterschied so weit wie möglich auszugleichen und die Augenhöhe wieder herzustellen. Energie, die dann nicht mehr unmittelbar in euer Gespräch und eure Zusammenarbeit fließen kann.

 

#4 Die Kraft die Räume

Mögen deine Räume das Wesen, die Vision und den Spirit deines Business zum Ausdruck bringen, sodass es ganz leicht wird ist, mit deinen Kunden und Geschäftspartnern nicht nur auf Augenhöhe sondern auch auf Herzenshöhe an gemeinsamen Projekten zu arbeiten.

Und mögen deine Räume dir persönlich dienen, deine Gaben und deine Magie weiter zu entfalten und in die Welt zu bringen.

 

Solltest du ganz individuelle Fragen haben, wie du dein Office in dein Branding einbeziehen kannst, dann schicke mir herzensgern eine Nachricht an: love@lysannwerner.de 

Dieser Beitrag erschien zuerst als Gastbeitrag auf www.wirk-raum.de

Lysann

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Vom Säen, Sehen und Ernten

Lysann Werner

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Vom Säen, Sehen und Ernten

Bist du bereit zu ernten?

Wie geht es dir, wenn du diese Frage liest? Kannst du sehen, welche Felder du in den letzten Monaten besonders gut bestellt hast, sodass jetzt die Zeit für eine reiche Ernte gekommen ist? Kannst du sie alle wahrnehmen? Oder übersiehst du vielleicht das ein oder andere, so wie es mir passiert ist?

Als mir vor ein paar Tagen eine ganz wundervolle und sehr, sehr kluge Frau, deren Weisheit und tiefen Blick auf und vor allem hinter die Dinge ich unendlich schätze, diese Frage stellte, wurde ich ziemlich nachdenklich.

 

Die altbekannte Schublade

Blitzschnell griff der Verstand, und da ist wirklich Verlass auf ihn, mit absoluter Zielsicherheit in eine ganz bestimmte Schublade. Und zwar genau in die, die sich seiner Meinung nach über all die vielen Jahren in ähnlichen Situationen am besten bewährt hatte. Er hatte sie schon millionenfach geöffnet und kannte sie daher in- und auswendig. Er wusste, auch ohne nur den winzigsten Moment darüber nachdenken zu müssen, wo welche Messwerkzeuge lagen und welches von ihnen genau in diesem Fall das präziseste Ergebnis lieferte. Und er wusste auch, dass sich in der gleichen Schublade verschiedene Listen zur Bewertung des äußeres Erfolgs befanden, mit deren Hilfe er die Ergebnisse vergleichen und entsprechend einordnen konnte.

Also machte er sich ans Werk. Er unterzog sämtliche Lebensbereiche in Windeseile einer eingehenden Überprüfung, verglich die Fakten, die die Messungen ergeben hatten, mit seinen Tabellen und Diagrammen und befand, dass er nicht besonders viel finden konnte war, was sich als „erntereif“ einordnen ließ. Zu seiner Verteidigung sei erwähnt, dass er „erntereif“ mit äußerem, sichtbarem Erfolg gleichsetzte.

Das Ergebnis gefiel ihm so ganz und gar nicht. Er war ziemlich ernüchtert und stellte fest, dass wohl irgend etwas gewaltig schief gelaufen sein musste. Und da er sich ja auf genau solche Situationen spezialisiert hatte  und sehr gerne hilfreich zur Seite stehen wollte, machte er sich sogleich mit folgenden Fragen an die Analyse: War denn überhaupt etwas gesät worden? Wie, was und wo war gesät worden? War das beste Feld mit den optimalsten Bedingungen ausgesucht worden? War genügend gehegt, gewässert und gepflegt worden? … Genau genommen sehr schlaue Fragen, denn wenn in dieser Kette alles ordnungsgemäß gelaufen wäre, so jedenfalls war er sich sicher, dann müssten jetzt auf jeden Fall entsprechende Ergebnisse sichtbar sein, die sich unter „äußerem Erfolg“ verbuchen ließen.

Nachdem mir der Verstand seine Bewertungen, Antworten und Hinweise hatte zukommen lassen, beschlich mich Enttäuschung und Traurigkeit… Aber wenn er sagt, dass dies die Fakten sind, dann hatte ich anzuerkennen, dass ich an irgendeiner Stelle mächtig etwas falsch oder zumindest nicht ganz richtig gemacht hatte. Oder vielleicht auch etwas Wichtiges ganz versäumt hatte.

 

Ein beherzter Blick nach innen

Ich war fast schon fast bereit, ihm recht zu geben, als ich einen feinen Impuls empfing, der mir empfahl, ich solle doch noch mal genauer hinschauen, ehe ich klein beigebe, ob ich nicht doch irgendwo ein Feld bestellt hatte, auf dem reiche Ernte wartete. Eines, das möglicherweise nicht ganz so leicht zu erkennen war und nicht so offensichtlich und vor allem nicht im herkömmlichen Sinne überprüfbar vor mir lag. Ich erinnerte mich daran, dass mich schon seit einiger Zeit ein bestimmtes Gefühl begleitet. Ich schien vom vielen Arbeiten müde zu sein, und das obwohl es im Alltag im Außen gar nicht außerordentlich viel zu tun gab.

Eher im Gegenteil. Ich konnte mir viel Zeit nehmen, um mich meinen inneren Räumen zu widmen. Meinen Gedanken. Meinen Gefühlen. Meinen Ideen. Meinen Vorstellungen davon, wie bestimmte Dinge am besten sein sollten. Meinen Erwartungen. Meinen Wünschen und Visionen. Konnte prüfen, was sich davon noch stimmig anfühlte und was ausgedient hatte. Was ich weiter tragen und was ich lieber zurücklassen oder aufgeben wollte. Ich spürte, wo ich mehr Raum brauchte, wo ich mir selbst mehr Raum geben durfte, um mich ausweiten und entfalten zu können.

Dabei säte ich, von meinem aufs Messen und Vergleichen so wunderbar trainierten Verstand fast unbemerkt, neue, andere Gedanken und Gefühle, neue Bilder meiner erfüllten Zukunft. Ich hegte und pflegte, wässerte und düngte sie. Zupfte Unkraut, a.k.a. Gedanken, die mich von dem was ganz tief in meinem Herzen wohnt und gelebt werden wollte, entfernten statt mich ihm näher zu bringen. Wieder und wieder.

Was also, fragte ich mich, wenn es jetzt um genau dieses Feld geht? Darum, es zu wahrnehmen, zu sehen und anzuerkennen? Einmal ganz bewusst die Aufmerksamkeit auf dieses Feld, auf diesen Raum in mir zu lenken? Wirklich hinzuschauen und zu spüren, dass dort bereits so viel Prachtvolles und Wunderbares gewachsen, gediehen und ausgereift war und beinahe schon darauf wartete, endlich gepflückt und geerntet zu werden?

Nein, nicht vielleicht! Sondern ganz sicher ging es genau um dieses Feld, diesen inneren Raum, den ich den letzten Monaten so fleißig beackert hatte, ohne mir dessen wirklich in der Tiefe bewusst zu sein. Doch bevor ich hier auch nur die kleinste Frucht oder den dünnsten Halm ernten konnte, durfte ich erkennen, dass es überhaupt existierte und welch unendliche Fülle es bereits in sich trug. Ich durfte sehen, dass ich da etwas von unermesslichem Wert erschaffen und mit großer Hingabe und viel Geduld genährt hatte, und dass es jetzt, wo es bereit zur Ernte war, mich würde nähren können, wenn ich es erlaubte…

 

Kein Wunder, dass der Verstand bei seinem Versuch diesen Wert mit den ihn bekannten und vertrauten Werkzeugen zu messen, so kläglich scheiterte. Ein immaterieller, innerer Wert lässt sich eben nicht einfach so an einer Skala ablesen und beziffern. Aber er lässt sich anerkennen. Und genau das ist der Punkt – in dem Moment, wo wir seine Existenz wirklich anerkennen und er ganz selbstverständlich und vollkommen gleichberechtigt neben all den sichtbaren Dingen sein darf, kann er seine ganze Kraft und seinen unschätzbaren Wert von Innen heraus entfalten und auch im Außen sichtbar werden.

 

Eine wunderbar reiche Ernte wünsche ich dir.

 

 

Lysann

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Im Interview mit … punktgenaukreativ

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Im Interview mit … punktgenaukreativ

Für ihre Reihe Interior Talents hat mich Meike von punktgenaukreativ.com, einer Marketingagentur für Interior Design, um ein Interview gebeten und ich habe ihr von Herzen gerne Rede und Antwort gestanden und ein paar Details verraten, über die ich bisher noch nicht so öffentlich geschrieben oder gesprochen habe. Und weil ich mir vorstellen kann, dass es dich ganz bestimmt auch interessiert, was ich auf ihre spannenden Fragen geantwortet habe, kannst du hier noch einmal Auszüge daraus lesen. Einiges magst du vielleicht schon hier auf der Seite irgendwo gelesen haben, anderes ist ganz sicher neu …

Meike: Stelle bitte einmal in wenigen Sätzen Dein Business vor. Was ist die Idee hinter Deiner Selbstständigkeit? Was macht es besonders?

Das Label lys.home bringt sowohl meine langjährige Erfahrung als Innenarchitektin und Interior Stylistin als auch meine Liebe zum Wahrnehmen und Integrieren der Energie hinter dem, was an der Oberfläche sichtbar ist, zusammen. Und so beginnt heute jedes neue Projekt, ganz gleich ob es ein Alltags-, ein Ferien- oder ein Geschäftszuhause ist, auf dieser inneren Ebene. Gemeinsam mit meinen Kunden schaue und spüre ich, welche Essenz, welche Qualität, welches Gefühl oder welche Vision sichtbar werden darf und welche Materialien, Farben, Formen und Grundrisslösungen dies am besten transportieren können. Auf diese Weise bleibt die Botschaft permanent präsent und kann immer wieder erinnert werden…

Meike: Wer oder was inspiriert Dich, weiterzumachen? Was ist Dein tägliches warum?

Ich glaube, dass uns Menschen im Grunde alle die gleiche Sehnsucht verbindet. Wir alle wünschen uns tief im Herzen, ganz wir selbst sein zu können – mit all unseren wirklichen Gaben und Talenten, Ecken und Kanten, Erlebnissen und Erfahrungen, mit unseren Träumen und Visionen für eine erfüllte Zukunft. Die meisten von uns, so jedenfalls nehme ich es wahr, möchten sich daran erinnern, wer sie wirklich sind und wofür sie ihre wertvolle Lebenszeit wirklich nutzen möchten. Der sanften und leisen Stimme in uns zu lauschen, die die Antwort auf genau diese Fragen hat, ist in der bunten, hektischen und lauten äußeren Welt, in der es vor Informationen und Ablenkungen nur so wimmelt, aber gar nicht so einfach. Und daher sehnen wir uns mehr und mehr nach seelenvollen Orten, an denen wir innehalten, durchatmen und wieder zu uns finden können.

Meike: Welche Probleme Deiner Kunden, Leser und Follower löst Du? Was ist der Mehrwert, den Du bietest?

Seelenvolle Räume zu erschaffen, ist immer sehr ein individueller Prozess, bei dem ganz unterschiedliche Herausforderungen und Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Je nachdem ob es sich um einen privaten Kunden handelt oder ob es um die Räume eines Soulbusiness geht.

Für ein AlltagsZuhause ist es beispielsweise essentiell, dass es so etwas wie ein sicherer Hafen ist. Ein Kraftplatz und Ruheort für Körper, Geist und Seele. Ein Ort, an den man immer wieder zurückkehren kann, wo man die Anstrengung und die Verantwortung des Alltags loslassen, ausruhen und neue Energie tanken kann. Je mehr das äußere Zuhause im Einklang mit dem inneren Zuhause der Bewohner ist, desto leichter gelingt das.

Ein Soulbusiness kann durch eine achtsame und ganzheitliche Gestaltung seiner Geschäftsräume, seines Geschäftszuhauses sozusagen, der Begegnung zwischen Kunden und Unternehmen eine weitere Dimension hinzufügen. Wenn die Seele eines Business – also das Wesen, das Warum und die Vision – in den Räumen sichtbar und spürbar ist, dann wird das GeschäftsZuhause zu einem echten Herzensort, der sowohl Kunden wie auch Inhaber und Mitarbeiter berührt. Der Service eines solchen Unternehmens kann auf diese Weise noch umfassender und kraftvoller wirken.

Meike: Dein Brandboard: Erkläre kurz, warum Du Dich für diese Farbe(n) und Schrift(en) entschieden hast. Wofür steht Dein Logo? Warum genauso dieses?

So wie ich bei Räumen über das Gefühl in ein Projekt eintauche, so sind auch die Entscheidungen zu Logo, Farben und Schriften sehr intuitiv gefallen. Mag man den Verstand hinzuziehen, dann würden die Erklärungen wohl wie folgt lauten: Die runde Form des Logos unterstreicht die Botschaft von lys.home, nämlich innen und außen wieder zu verbinden und zu einem Runden und Ganzen werden zu lassen. Das Gold erinnert an den inneren Reichtum und das strahlende Licht in unserem Herzen. Gemeinsam mit dem Rosé transportiert es meine weiche, feminine und gleichzeitig kraftvolle Herangehensweise und es gibt einen Vorgeschmack auf die nährenden und Geborgenheit ausstrahlenden Räume, die aus dieser Energie heraus entstehen.

Meike: Welche Themen interessieren Deine Zielgruppe?

Slow Living und Mindful Living sind für viele meiner Kunden ein wichtiges Thema. Teilweise gehen sie sehr verantwortungsvollen Berufen nach und haben einen ausgefüllten Alltag. Der Wunsch nach einem Ort der Ruhe und des Krafttankens ist meist entsprechend groß. Oftmals haben Yoga, Meditation und Achtsamkeit schon einen festen Platz in ihrem Leben und daher ist dann „Yoga für das eigene Zuhause“, wie eine Kundin ein mal die Zusammenarbeit mit mir beschrieb, für viele eine gute Ergänzung ihres Lifestyles. In ihrem Herzen sind sie alle echte Feingeister, die das Schöne und Besondere lieben und genießen. Sie haben große Freude an feinem Design, liebevollen und durchdachten Details, Orten mit einem besonderen Flair, einem gutem und erfüllten Leben.

Meike: Welche Kooperationen mit Dir sind möglich?

Kooperationen, die mein Anliegen, wahrhaft seelenvolle Räume in die Welt zu bringen, unterstützen, sind von Herzen willkommen. Das kann z.B. die Entwicklung von Ferienapartments und -häusern mit einer wirklich liebevollen und persönlichen Atmosphäre genau so sein wie die Realisierung und Gestaltung von Orten mit einer herzlichen und feinen Energie, an denen beispielsweise Yoga- oder ähnliche Retreats stattfinden können. Zudem entsteht zur Zeit ein Workshop zum Thema „Yoga für das eigene Zuhause“, den ich im kommenden Jahr in Kooperation mit verschiedenen Yoga-Studios anbieten werde.

Meike: Welche Werte werden in Deinem Business gelebt? Für welche stehst Du?

Verbindung, Vertrauen, Zeit und Muse fallen mir da als erstes ein. Für die Begegnung mit meinen Kunden und die Arbeit an ihren Projekten nehme ich mir ganz bewusst viel Zeit und Ruhe, sodass entspannte Gespräche und ein achtsames und vertrautes Miteinander möglich ist. Immerhin geht es um Räume, in denen sie in den nächsten Jahren einen großen Teil ihrer Lebenszeit verbringen. Meine Kunden, egal ob privat oder gewerblich, schätzen diesen Austausch, in dem ihre Bedürfnisse und Visionen genügend Platz haben und wirklich gehört werden, sehr.

Mir selbst die Zeit dafür zu nehmen, ist dabei nur die eine Seite. Für ebenso wichtig halte ich es, meinen Kunden Zeit zu geben. Denn die Entwicklung eines nachhaltigen und persönlichen Einrichtungskonzepts und -stils braucht Zeit. Zeit, Ideen zu sammeln, diese wirken zu lassen und zu spüren, ob sie wirklich das eigene Herz berühren und ein Lächeln aufs Gesicht zaubern oder ob sie nur an der Oberfläche gefallen. Und oft braucht auch die Muse eine ruhige Atmosphäre und etwas Zeit, um ihren Zauber vollends entfalten zu können.

Danke für die tollen Fragen, liebe Meike.

 

 

Lysann

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Die schönsten Leseleuchten + wie du die perfekte Leuchte für dich findest

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Die schönsten Leseleuchten + wie du die perfekte Leuchte für dich findest

Dieser Beitrag enthält Affiliate Links 

Neulich war ich für ein Projekt auf der Suche nach einer Leseleuchte. Sie sollte zusammen mit einem kleinen Beistelltisch und einem eher leichten Ledersessel eine kleine, aber feine LieblingsLeseecke bilden, die einlädt sich für eine Weile einem guten Buch oder der Lieblingszeitschrift zu widmen.

Und natürlich gab es ein paar Wünsche, wie die Leuchte sein und was sie können sollte, also neben schön aussehen versteht sich.

Dies hier waren die Ausgangspunkte:
Optisch: Schwarz. Grazil
Funktional: Stehleuchte. Eventuell mit flexiblem Schirm oder Gestell, sodass sich der Lichteinfall variabel gestalten lässt – wobei dies auf der Prioritätenliste meiner Kunden hinter dem Design rangierte.

Und da mir bei meiner Recherche ein paar wirklich schöne Leuchten ins Auge gefallen sind, mag ich eine Auswahl davon mit dir teilen:

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8

  Und … ich möchte dir gerne noch paar Tipps an die Hand geben, auf die du beim Kauf deiner Leseleuchte unbedingt achten solltest und zwar jenseits der technischen Parameter und Überlegungen. Die aber dafür sorgen, dass du wirklich glücklich mit deiner Leseleuchte wirst.

#01

Mache dir deine Wunschliste und überlege, was die Leuchte können, also welche Bedürfnisse sie erfüllen sollte und was du dir optisch idealerweise wünschen würdest.

#02

Setze deine eigenen Prioritäten – was ist dir persönlich wirklich am wichtigsten? In welchen Punkten bist du bereit, Abstriche zu machen? In der Funktion? Am Design? Und wo auf keinen Fall? Wenn du magst, lass dich beraten, aber lass dich niemals überreden.

Nehmen wir mal an, bei dir rangiert Design an erster Stelle, dann bleibe unbedingt dabei, bleib dir treu. Denn es bringt dir nämlich garantiert keine Freude, wenn du den ganz sicher gut gemeinten Ratschlägen folgst und dich für eine Leuchte entscheidest, die in ihrer Funktionalität brillant und bis ins Kleinste ausgreift ist, dir aber im Design nicht 100% gefällt und du am Ende immer wieder an andere Leuchte denkst, die dir optisch irgendwie doch besser gefallen hat… Und natürlich gilt das Ganze auch andersherum – die schönste und stylishste Leuchte der Welt schenkt dir kein Wohnglück, wenn sie in ihrer Funktion deinen Wünschen nicht wirklich gerecht wird.

#03

Nimm dir Zeit und schau dich ein bisschen um. Das gilt vor allem dann, wenn du nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung hast. In den meisten Fällen bietet der Markt wirklich richtig gute Alternativen zu den hochpreisigen Leuchten. Manchmal ist der Unterschied in Optik und Funktion, und sehr oft auch in der Verarbeitung, nicht groß wie man zunächst denken mag. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja bei der Suche sogar eine andere Leuchte, die alle anderen in den Schatten stellt.

Wenn du dich allerdings so richtig heftig verliebt hast in eine Leuchte, die im Moment dein Budget  sprengen würde, dann: stick with it! Unbedingt! Und das schreibe ich jetzt nicht nur wegen der Nachhaltigkeit, sondern auch wegen deiner Freude. Vor allem wegen deiner Freude. Sonst passiert wieder das, was ich in Punkt 2 erwähnt habe: du ärgerst dich jedes Mal, wenn du die Leuchte siehst oder bist vielleicht sogar traurig, weil im Moment die absolute Wunschleuchte nicht drin ist. Und das killt deine Freude. Jedes. Einzelne. Mal.

#04

Kaufe nur die Leuchte, zu der DU wirklich 100% JA sagen kannst. Nicht die, von der du denkst, dass sie gerade hip ist und dass „man“ haben muss, nur weil du sie auf einigen deiner liebsten Blogs und Instagram Accounts immer wieder siehst. Klar, lass dich inspirieren. Unbedingt. Und auf jeden Fall. Ich liebe das genauso wie du auch. Und am Ende entscheide du dich genau für die Leuchte, die DU wirklich liebst. An ihr wirst du dich jeden einzelnen Tag erfreuen können – und genau darum geht es. Nur darum. Schließlich wohnst DU in deinem Zuhause. Niemand anders.

Die Shopping-Links sind Affiliate Links. Das bedeutet, wenn du einen Artikel über diesen Link kaufst, erhalte ich für die Empfehlung eine geringe Provision. Du zahlst selbstverständlich keinen Cent nicht mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Magie deines Lieblingsplatzes

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Die Magie deines Lieblingsplatzes

  Sag mal, hast du einen Ort in deinem Zuhause, wo du am allerallerliebsten bist? Einen Ort, an dem du ganz bei dir sein kannst? In diesem Moment? Wo du Ruhe finden und Kraft schöpfen kannst?

Kannst du sagen oder spüren, was du an diesem Ort so ganz besonders magst? Vielleicht das Licht? Den Ausblick? Deinen Lieblingssessel? Vielleicht, weil du dort das tun kannst, was dich nährt. Oder vielleicht, weil dort die kleinen magischen Momente des Alltags stattfinden?

Diese kleinen Momente, in denen wir uns selbst etwas Gutes tun … aaahhhh. Sooo kostbar. Sooo gut. Sooo schön. Wie diese beiden zum Beispiel:

  Morgens. Vielleicht liebst du es, morgens deinen Tee oder Kaffee genüsslich in aller Ruhe zu trinken, bevor du dich in das Getümmel deines Alltags stürzt. Ein paar Minuten, die nur dir gehören. In denen du dich ausrichten kannst auf deinen Tag und auf das, was du vorhast. Gedanken sortieren. Auftanken. Du nimmst deine Lieblingstasse aus dem Schrank, die eine, die du so richtig gerne in der Hand hältst und die du so gerne anschauen magst, weil Material, Farbe und Größe einfach perfekt für dich sind, und aus der dein Kaffee oder Tee irgendwie besonders gut schmeckt. Du setzt dich in den Sessel am Fenster und schaust für ein paar Momente zu, wie die Nacht dem Tag weicht und wie das erste Licht des Tages die Welt da draußen zu neuem Leben erwecken. Aber noch hast du diesen Moment – hier mit dir, den du genießt und der dir Kraft gibt für deinen Tag.

  Nachmittags. Abends. Du liebst Bücher und um nichts in der Welt könntest du dir vorstellen, deine Tage ohne Lesen zu verbringen. Hast du einen Platz, an dem du das am allerliebsten tust? Wie schaut er aus? Hast du dort alles, was du brauchst, um diese Momente so richtig zu zelebrieren? Gutes Licht? Einen schönen Blick – für die Momente, in denen du von deinem Buch aufschaust und das, was du gerade gelesen hast, in dir wirken lässt? Einen Platz, wo du dein Buch ablegen kannst, wenn du gerade nicht darin liest? Hast du ein Tischchen in deiner Nähe, wo dein Lieblingsgetränk stehen kann, während du in die Welt der Buchstaben, Worte und Geschichten eintauchst? Ist der Platz, wo du sitzt, so richtig bequem? Vielleicht hast du dort ja auch dein Lieblingskissen und deine Lieblingsdecke in einem hübschen Korb parat, um es dir noch ein bisschen kuscheliger, gemütlicher und schöner zu machen.

  Weißt du was das ganz besonders Schöne an diesen Lieblingsplätzen ist? Das, was dort geschieht, ist vergleichbar mit Handlungen, die wir wieder und wieder machen und die uns bald schon in Fleisch und Blut, und damit ins Unterbewusstsein übergehen. Sie werden zu einer festen Gewohnheit, und genau die kannst du aus den unterschiedlichsten Elementen komponieren, ganz wie du magst. Du kannst eine Handlung mit einem Ort, einem Duft, einen Getränk, einem bestimmten Gegenstand oder auch einer ganz bestimmten Kleidung verknüpfen, (so wie wir das im Grunde ständig mit allen möglichen Dingen machen) und auf diese Weise dein ganz persönliches Ritual kreieren. Mit jeder einzelnen Wiederholung wird das Ritual stärker und kraftvoller, und gleichzeitig stärkst und nährst du damit auch die Energie des Ortes, an dem du dieses Ritual wieder und wieder tust. Von Mal zu Mal wird es dir leichter fallen, in diese Energie einzutauchen und sie für dich nutzen, was an langen, anstrengenden und aufregenden Tagen eine besondere Wohltat ist, denn dann unterstützt dich der Ort mit der Energie, die du dort geschaffen hast. Auch du am manchen Tagen vielleicht nur ein paar wenige wunderbare Minuten dort sein kannst. Es ist deine Auszeit. Dein Moment, wieder bei dir anzukommen. Dein Kraftplatz. Dein Ruheort.

  Für mich haben diese Lieblingsplätze immer einen ganz besonderen Zauber und ich finde, jeder von uns sollte mindestens einen davon in seinem Zuhause haben. Ach, ich liebe sie so. Du auch? 

 

 

 

 

 

 

Lysann

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Ein echtes und tiefes ZuhauseGefühl spüren wir nur, wenn wir die Bedürfnisse unserer Seele in die Gestaltung miteinbeziehen und da wir unsere Seele vermutlich eher nicht mit SIE ansprechen, erlaube mir das DU für die Webseite … In der persönlichen Begegnung ist das natürlich kein Muss.

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